Resilienz- angemessener Umgang mit Belastungen im Arbeitsalltag - PflichtFoBi PAL
Datum und Uhrzeit
29.04.26
Preis pro Seminar
130,00 €MwSt. frei
Dauer
8 Stunden
Trainer/-in
Joergen Mattenklotz
Teilnehmer
Max. 16
Fragen?
Inhalt
In der Pflege treffen hohe Verantwortung, Zeitdruck und emotionale Belastungen aufeinander – gerade Praxisanleitende stehen oft zwischen den Bedürfnissen der Auszubildenden und den Anforderungen des Alltags. Wer hier nicht auf sich achtet, gerät schnell an die eigenen Grenzen. Dieses Seminar lädt dazu ein, innezuhalten: Es stärkt die Selbstwahrnehmung, vermittelt konkrete Strategien zur Stressbewältigung und zeigt, wie persönliche Widerstandskraft – die Resilienz – gefördert werden kann. Anhand praxisnaher Methoden lernen Teilnehmende, wie sie sich selbst schützen, Energiequellen im Arbeitsalltag aktivieren und auch in schwierigen Situationen handlungsfähig bleiben. Denn nur wer selbst stabil bleibt, kann auch andere sicher begleiten.
Zielgruppe
Das Seminar richtet sich an Praxisanleitende in der Pflege, die ihre psychische Widerstandskraft stärken und besser mit beruflichen Belastungen umgehen möchten. Es eignet sich sowohl für erfahrene Fachkräfte als auch für neue Anleitende, die langfristig gesund und reflektiert in ihrer Rolle wirken wollen.
Überblick
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Grundlagen der Resilienz & Bedeutung für Praxisanleitende: Definition, Schutzfaktoren, neurowissenschaftliche Erkenntnisse, Nutzen für die Lernbegleitung
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Analyse individueller Belastungsfaktoren im Pflegealltag: Stressquellen identifizieren, Belastungskurven erstellen, Prioritäten klären
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Strategien zur Stärkung der psychischen Widerstandskraft: Reframing, Lösungsorientierung, Ressourcenaktivierung, soziale Unterstützung nutzen
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Reflexion eigener Stressmuster & Handlungsspielräume: Stress‑Ampel, ABC‑Modell, realistische Ziel‑ und Erwartungsanpassung
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Einführung in alltagstaugliche Achtsamkeits‑ & Selbstfürsorgemethoden: Atemübungen, Mini‑Meditationen, Body Scan, Pausenrituale
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Entwicklung persönlicher Resilienzstrategien für die Praxis: SMART‑Aktionsplan, Peer‑Commitment, Transfer in Dienst‑ & Einsatzpläne
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Erfahrungsaustausch & kollegiale Beratung: Intervisionsmethode, Best‑Practice‑Sharing, Netzwerkbildung für nachhaltigen Support